Bundeslandwirtschaftsministerium
Bundesumweltministerium
Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Stilllegungsflächen als Ersatzlebensräume für Wildtiere



Die Nivellierung von Standortbedingungen im Zuge einer großflächigen und intensiv technisierten Nutzung der Agrarlandschaft führt zu einem starken Rückgang der Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen. Ein Erhalt der Biodiversität im ländlichen Raum ist nur möglich, wenn dauerhaft ein Mindestmaß an geeigneten Lebensräumen zur Verfügung steht. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen in diesem Zusammenhang den hohen naturschutzfachlichen Wert von Flächenstilllegungen. Vor allem für viele seltene oder stark gefährdete Tierarten bieten Brachen einen unverzichtbaren Ersatzlebensraum.

Das im Jahr 2007 ausgelaufene Projekt "Lebensraum Brache - Wildtierfreundliche Maßnahmen im Agrarbereich" nutzte das Instrument der konjunkturellen Flächenstilllegung, um mithilfe von Ansaatmischungen strukturreiche Ersatzlebensräume für Wildtiere der Ackerbaulandschaft zu schaffen. Damit konnte ein hohes Potential an Naturschutzflächen geschaffen werden, ohne diese endgültig aus der Nutzung nehmen zu müssen.

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • International Council for Game and Wildlife Conservation
  • Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V.
  • Landesjagdverband Hessen e.V.
  • Landesjagdverband Bayern e.V.
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Deutscher Jagdschutzverband e.V.
  • Institut für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • Saaten Zeller
Gefördert durch DBU
Gefördert durch FNR