Bundeslandwirtschaftsministerium
Bundesumweltministerium
Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Brachen



Bei Brachen handelt es sich um stillgelegte landwirtschaftliche Flächen, die für unterschiedlich lange Zeiträume einer Bewirtschaftung entzogen werden. Je nach Ausgestaltung und Dauer der Brache haben diese Flächen eine unterschiedliche Bedeutung für den Naturschutz. Grundsätzlich sind sie aber aufgrund ihrer flächigen Ausbildung für viele bedrohte Arten ein wichtiger Lebensraum in Agrargebieten.


Die Vorteile von Brachen
  • Verschiedene Sukzessionsstadien, vor allem auf selbstbegrünten Brachen, bedingen eine hohe Artendiversität. Insbesondere viele Arten der Roten Listen treten überdurchschnittlich häufig auf Bracheflächen auf.
  • Strukturreiche Brachen bieten zahlreichen Tierarten ein ideales Nahrungs-, Rückzugs- und Fortpflanzungshabitat. Hierunter befinden sich auch viele Nützlinge, die in den angrenzenden Wirtschaftsflächen für eine natürliche Schädlingsbekämpfung sorgen. Auch der Verbissdruck auf benachbarte Wirtschaftsflächen kann sich aufgrund des ausreichenden Nahrungsangebotes reduzieren.
  • Aufgrund der flächigen Ausbildung stellen Brachen wichtige Trittsteine in der Agrarlandschaft dar und sind damit ein wesentlicher Bestandteil eines großräumigen Biotopverbundes.
  • Der Bodenbewuchs auf Bracheflächen verhindert, insbesondere in der kalten Jahreszeit, wirksam die Bodenerosion.

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • International Council for Game and Wildlife Conservation
  • Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V.
  • Landesjagdverband Hessen e.V.
  • Landesjagdverband Bayern e.V.
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Deutscher Jagdschutzverband e.V.
  • Institut für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • Saaten Zeller
Gefördert durch DBU
Gefördert durch FNR