Bundeslandwirtschaftsministerium
Bundesumweltministerium
Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Feldlerche

Fast jedem ist sie bekannt: die Feldlerche! Mit ihrem typischen Gesang umkreist die männliche Feldlerche ab dem späten Winter ihr Revier. Sie besiedelt weite, offene Landschaften. Neben extensiv bewirtschaftetem Grünland sind Ackerflächen ihr bevorzugter Lebensraum. Die starke Düngung auf intensiv genutztem Acker- und Grünland erzeugt schnell wachsende und dichte Bestände, die für die Feldlerche als Lebensraum unattraktiv sind. Ihr Rückgang in den letzten vierzig Jahren ist dramatisch, in Deutschland hat sich der Feldlerchenbestand um 20 Prozent reduziert. Daher wurde die „Allerweltsart“ Feldlerche in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als „gefährdet“ aufgenommen.

Typische Lebensräume

  • Saumbiotope wie Hecken, Feldraine und Randstreifen werden von der Feldlerche für die Nahrungssuche und als Brutstätte genutzt.
  • Durch geschicktes Anlegen von Saumbiotopen können Reviere benachbarter Feldlerchen verbunden werden, um so den genetischen Austausch zwischen einzelnen Populationen zu ermöglichen und das Überleben der Bestände zu sichern.

Das hilft der Feldlerche

  • Durch den Verzicht von Unkraut- und Insektenbekämpfungsmitteln kann der Verlust des Nahrungsangebotes für die Feldlerche und ihrer Brut weitestgehend verhindert werden.
  • Die intensive Düngung sollte weitestgehend unterbunden werden, um intensiven Wuchs der Bestände zu verhindern.
  • Darüber hinaus helfen Maßnahmen wie der späte Schnitt von Grünflächen, der Hochschnitt oder das Grubbern statt Pflügen der Feldlerche und tragen so zur Sicherung des Bestandes bei.

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • International Council for Game and Wildlife Conservation
  • Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V.
  • Landesjagdverband Hessen e.V.
  • Landesjagdverband Bayern e.V.
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Deutscher Jagdschutzverband e.V.
  • Institut für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • Saaten Zeller
Gefördert durch DBU
Gefördert durch FNR