Rebhuhn
In einer reich strukturierten Agrarlandschaft mit einer Vielfalt an Kulturen und Landschaftselementen findet das Rebhuhn seinen Lebensraum. Ab Mai beginnt das Rebhuhn mit seinem Brutgeschäft. Besonders in diesem Zeitraum benötigt diese Art neben ausreichend Deckungsmöglichkeiten, reichhaltige Nahrung aus Insekten, Gräsern und Kräutern. Bedingt durch die intensive Bewirtschaftung der Agrarlandschaft hat das Rebhuhn stark in seinem Bestand abgenommen. Daher wurde es bereits 1996 als „stark gefährdet“ in die Roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands aufgenommen.Typischer Lebensraum
- Das Rebhuhn ist ein typischer Steppenbewohner. Es lebt heute auf Heide- und Ackerlandschaften, die durch Hecken, Büsche, Wald- und Wegränder reich strukturiert sind und eine relativ dichte Bodenvegetation aufweisen.
- Mehrjährige Brachflächen bieten dem Rebhuhn ebenfalls ideale Lebensbedingungen.
- Sobald die „Stoppeln“ der Druschfrüchte auf dem Feld stehen gelassen werden, findet das Rebhuhn sowie eine Vielzahl weiterer Tiere Deckung und ist vor Witterung und Fressfeinden geschützt.
- Durch späte Mahd (ab Juni) wird die Gefahr für die Jungvögel und für das auf dem Nest sitzende Weibchen verringert, der Bruterfolg wird gesteigert und somit ein wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt geleistet.
- Neben der Möglichkeit für ausgiebige Sandbäder bieten Ackerrandstreifen Nahrungsgrundlage und Deckung für das Rebhuhn.
- Wichtig sind der Erhalt und die Neuanlage von Saumbiotopen, die dem Rebhuhn als Nahrungs- und Rückzugsort dienen.










