Bundeslandwirtschaftsministerium
Bundesumweltministerium
Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Wildtiere auf dem Acker

Die Agrarlandschaft bietet Lebensraum für viele Tiere! Doch leider nimmt der Lebensraum in der heutigen Zeit trotz Schutzbemühungen weiter ab. Gründe hierfür sind u.a. die intensive konventionelle Landwirtschaft. Daher besteht ein großer Handlungsbedarf, die Qualität der Ackerstandorte zu sichern und zu verbessern, um unseren heimischen Wildtieren auf dem Acker weiterhin ein qualitatives Überleben zu ermöglichen. Nur so kann die beeindruckende Artenvielfalt im ländlichen Raum gesichert werden.

Einige Arten, die auf Ackerstandorte angewiesen sind, werden im Folgenden vorgestellt. Alle diese Arten haben etwas gemein – sie reagieren besonders sensibel auf Änderungen der landwirtschaftlichen Nutzung.

Neben den typischen Lebensräumen der jeweiligen Art werden Maßnahmen erläutert, mit denen den Arten aktiv geholfen werden kann. Diese richten sich in erster Linie an die Bewirtschafter der Standorte.

Feldhamster

Der Feldhamster kommt in der Agrarlandschaft immer seltener vor. Woran das liegt und was dagegen getan werden kann, wird hier geklärt!
Feldhamster

Feldhase

Feldhase_Brache
Für seine langen Ohren ist er bekannt - der Feldhase! Sein Lebensraum sind reich strukturierte Agrargebiete. Da diese immer mehr beeinträchtigt werden, sind die Feldhasen-Bestände in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Seit 1994 steht „Meister Lampe“ auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Wie auch Sie dem Feldhasen helfen können, erfahren Sie hier!
Feldhase

Feldlerche

Fast jedem ist sie bekannt: die Feldlerche! Doch ihr Rückgang ist dramatisch, allein in Deutschland hat sich der Feldlerchenbestand um 20 Prozent reduziert. Daher wurde die „Allerweltsart“ Feldlerche in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als „gefährdet“ aufgenommen. erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können!
Feldlerche

Kiebitz

Der Kiebitz wird immer mehr aus seinem ursprünglichen Lebensraum verdrängt. Heute lebt er zunehmend auf Ackerland oder auf kurzgrasigen Wiesen, vor allem auf Kulturen, die feuchte Bereiche und vegetationsfreie Stellen aufweisen. Woran das liegt und wie Sie dem Kiebitz helfen können erfahren Sie hier!
Kiebitz

Rebhuhn

In einer reich strukturierten Agrarlandschaft mit einer Vielfalt an Kulturen und Landschaftselementen findet das Rebhuhn seinen Lebensraum. Bedingt durch die intensive Bewirtschaftung der Agrarlandschaft hat das Rebhuhn stark in seinem Bestand abgenommen. Hier erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, dem Rebhuhn zu helfen!

Rebhuhn

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • International Council for Game and Wildlife Conservation
  • Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V.
  • Landesjagdverband Hessen e.V.
  • Landesjagdverband Bayern e.V.
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Deutscher Jagdschutzverband e.V.
  • Institut für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • Saaten Zeller
Gefördert durch DBU
Gefördert durch FNR