Fachveranstaltung über den aktuellen Stand des Projektes
Am 12. April 2011 in Berlin
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist seit dem Jahr 2000 in Kraft und gilt als eines der Schlüssel- und Steuerungsinstrumente für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Innerhalb von nur zehn Jahren ist es gelungen, den Anteil erneuerbarer Energien am Strommarkt mit nun rund 17 Prozent fast zu verdreifachen. Die Bioenergie hat an dieser Entwicklung erhebliche Anteile.
Energiepflanzen wurden nach Schätzungen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) im letzten Jahr bereits auf mehr als 1,8 Mio. Hektar produziert. Davon entfielen rund 940.000 Hektar auf Raps für die Biodieselherstellung und etwa 650.000 Hektar auf Substrate für die Biogasproduktion. In diesem Bereich ist Mais der wichtigste Rohstoff.
Raps und Mais sind sehr effiziente Energiepflanzen mit hohem Ertragsniveau. Ein Anbau in hohen Anbaukonzentrationen führt jedoch zunehmend zu Diskussionen über mögliche Folgewirkungen für den Erhalt der Biodiversität sowie den Schutz von Böden und Gewässern.
Das BMELV unterstützt über seinen Projektträger, die FNR, bereits seit einigen Jahren verstärkt Agrarforschungsprojekte mit dem Ziel, das Artenspektrum auf dem Energieacker zu vergrößern.
Das Projekt mit der Kurzbezeichnung „Energie aus Wildpflanzen“ des Netzwerks Lebensraum Brache verfolgt dabei besonders innovative Ansätze. Mit dem Vorhaben sollen neue Wege aufgezeigt werden, wie die Energieerzeugung aus Biomasse enger mit Zielen des Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes verknüpft werden kann.
Die Tagung am 12. April 2011 im Tagungszentrum Meliá Berlin soll Ihnen einen Überblick über das Projekt und vorläufige Ergebnisse aus den ersten drei Projektjahren vermitteln. BMELV, FNR und nicht zuletzt das Projektteam laden Landwirte, Politiker, Verbände und Vereine und alle interessierten Bürger sehr herzlich ein, dieses spannende Themenfeld mit uns zu diskutieren!










